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RAID5: erst zwei dann drei dann vier, dann ist das Raid OK
Verfasst von Dietrich Heise unter Linux am 23. März 2011
Aufbau eines RAID5 mit anfangs zwei Platten LVM und Cryptfilesystem.
Tests
Um zu testen kann man sich kleine “virtuelle” Platten anlegen:
- dd if=/dev/zero of=/opt/platte_1 bs=1024 count=10000
- dd if=/dev/zero of=/opt/platte_2 bs=1024 count=10000
- dd if=/dev/zero of=/opt/platte_3 bs=1024 count=10000
- dd if=/dev/zero of=/opt/platte_4 bs=1024 count=10000
Diese “virtuellen” Platten kann man mittels loop1..4 einhängen.
- losetup /dev/loop0 /opt/platte_1
- losetup /dev/loop1 /opt/platte_2
- losetup /dev/loop2 /opt/platte_3
- losetup /dev/loop3 /opt/platte_4
Testen wir, ob alles funktioniert hat:
- losetup -a
hier sollte etwas in der folgenden Art zu sehen sein:
- /dev/loop0: [0801]:134352 (/opt/platte_1)
- /dev/loop1: [0801]:134540 (/opt/platte_2)
- /dev/loop2: [0801]:189589 (/opt/platte_3)
- /dev/loop3: [0801]:197763 (/opt/platte_4)
Das RAID5 wird nun mit zwei Platten eingerichtet, also zu diesem Zeitpunkt darf keine der Platten ausfallen, da das RAID5 erst mit drei Platten redundant ist. Wir legen also mit dem folgenden Befehl ein RAID5 an und tun so, als wäre die dritte Patte ausgebaut:
- mdadm --create /dev/md0 -l 5 -n 3 -x 0 /dev/loop0 /dev/loop1 missing
Prüfen mittels:
- mdadm --detail /dev/md0
Ausgabe:
- /dev/md0:
- Version : 00.90
- Creation Time : Sat Mar 12 10:50:36 2011
- Raid Level : raid5
- Array Size : 19840 (19.38 MiB 20.32 MB)
- Used Dev Size : 9920 (9.69 MiB 10.16 MB)
- Raid Devices : 3
- Total Devices : 2
- Preferred Minor : 0
- Persistence : Superblock is persistent
- Update Time : Sat Mar 12 10:50:36 2011
- State : clean, degraded
- Active Devices : 2
- Working Devices : 2
- Failed Devices : 0
- Spare Devices : 0
- Layout : left-symmetric
- Chunk Size : 64K
- UUID : c3c06f4b:99c5788a:d25d07bf:3cebe68e (local to host dh-VirtualBox)
- Events : 0.1
- Number Major Minor RaidDevice State
- 0 7 0 0 active sync /dev/loop0
- 1 7 1 1 active sync /dev/loop1
- 2 0 0 2 removed
Einrichtung des LVM auf dem erstelltem RAID Device
- pvcreate /dev/md0
- vgcreate test_vg /dev/md0
- lvcreate -L19M -n test_logical test_vg
Erstellen dey Crypto Filesystem:
- cryptsetup -y create secret /dev/test_vg/test_logical
- mkfs.ext3 /dev/mapper/secret
- mount /dev/mapper/secret /mnt/secret
Hinzufühgen der dritten Platte
- mdadm --add /dev/md0 /dev/loop2
Dieser Schritt kann bei einer wirklichen Platte > 1TB mehrere Stunden bis zu Tagen beanspruchen.
- mdadm --grow /dev/md0 -n 4 --backup-file=/root/growfile
Dieser Schritt wird bei einer wirklichen Platte > 1TB mehrere Tage beanspruchen. Der Platz der für die Datei /root/growfile benötigt wird liegt im einstelligen MB Bereich.
- pvresize /dev/md0
- lvresize -L 28MB /dev/test_vg/test_logical
Die Größe 28MB wurde weiter oben ermittelt “mdadm –detail /dev/md0″ zeigt die zur Verfühgung stehende “Array Size” an.
- cryptsetup resize secret
- resize2fs /dev/mapper/secret
Hinzufühgen der vierten Platte
- mdadm --add /dev/md0 /dev/loop3
Auch dieser Schritt wird wieder eine oder mehrere Stunden bis hin zu Tagen benötigen.
ERROR: “Unknown media type in type ‘all/all’” und weitere…
Verfasst von Dietrich Heise unter Linux am 30. Oktober 2009
Hi,
beim update von gentoo bekomme ich derzeit folgende Meldungen:
Unknown media type in type 'all/all' Unknown media type in type 'all/allfiles' Unknown media type in type 'uri/mms' Unknown media type in type 'uri/mmst' Unknown media type in type 'uri/mmsu' Unknown media type in type 'uri/pnm' Unknown media type in type 'uri/rtspt' Unknown media type in type 'uri/rtspu' Unknown media type in type 'fonts/package' Unknown media type in type 'interface/x-winamp-skin'
Hierbei handelt es sich um das updaten der “mime-database”.
Dies update erfolgt nach einem emerge von Paketen, es kann auch manuell gestartet werden per:
update-mime-database /usr/share/mime
Es ist derzeit zwar unschön, scheint aber keine Auswirkungen zu haben… Mal sehen ob ich hier eine Lösung finde diese unschönen Meldungen zu unterbinden, bzw das Problem zu lösen.
TomTom Route aufzeichnen und darstellen
Verfasst von Dietrich Heise unter Linux am 13. August 2009
Wie vor ein paar Tagen beschrieben, ist es mit einem TomTom möglich die gefahrenen Routen, bzw alle GPS-Daten der zurückgelegten Strecke vom TomTom aufzeichnen zu lassen.
Diese gesammelten Daten lassen sich dann z.B. über die folgende Seite:
http://maps.gpsvisualizer.com/ grafisch in Google maps darstellen.
Da es ein paar Probleme gab, um mehrere Routen pro Tag aufzeichnen zu lassen, hab ich das Start-Skript etwas geändert, so dass jetzt beim Start die alten Daten archiviert werden. Hier nun das Start-Skript: Zum Rest des Beitrags »
HOWTO: bash history – HISTCONTROL
Verfasst von Dietrich Heise unter Linux am 27. Juli 2009
Die bash besitzt eine Reihe nützlicher Einstellungen:
z.B. kann man mit den Tasten [ctrl]+[r] in der bash-history suchen. Die history protokolliert in der Regel alle commands, die eingegeben werden und mit enter bestätigt werden. Es gibt jedoch dummerweise wie bei jeder Regel Ausnahmen
In der default-Eintellung z.B. werden keine Zeilen protokolliert die mit einem whitespace beginnen. Diese Einstellung kann jedoch mit der Umgebungsvariable HISTCONTROL bearbeitet werden.
Hier der Eintag in der man page der bash:
HISTCONTROL
A colon-separated list of values controlling how commands are saved on the history list. If the list of values includes ignorespace, lines which begin with a space character are not saved in the history list. A value of ignoredups causes lines matching the previous history entry to not be saved. A value of ignoreboth is shorthand for ignorespace and ignoredups. A value of erasedups causes all previous lines matching the current line to be removed from the history list before that line is saved. Any value not in the above list is ignored. If HISTCONTROL is unset, or does not include a valid value, all lines read by the shell parser are saved on the history list, subject to the value of HISTIGNORE. The second and subsequent lines of a multi-line compound command are not tested, and are added to the history regardless of the value of HISTCONTROL.
HISTCONTROL
Dieser Parameter erwartet einen der folgenden Strings: “ignorespace“, “ignoredups” oder “ignoreboth“.
Die erste Option speichert alle Zeilen die mit einem space beginnen nicht in der history.
Der Zweite löscht alle doppelten Zeilen und behält immer die Jüngste.
Naja und “ignoreboth” steht eben für beide Einstellungen zusammen.
Will man wirklich alles in der history behalten, so ist die die HISTCONTROL=”" zu setzen
Dieser Parameter kann global in z.B. der Datei /etc/bashrc oder /etc/bash/bashrc (je nach Linux Distribution) gesetzt werden, oder Benutzer spezifisch in der Datei ~/.bashrc
Hier kann man z.B. eine der folgenden Zeilen eintragen:
Um sowohl doppelte Eingaben sowie Eingaben die mit einem whitespace beginnen nicht zu protokollieren:
export HISTCONTROL=ignoreboth
Um Eingaben die mit einem whitespace beginnen nicht zu protokollieren:
export HISTCONTROL=ignorespace
Um doppelte Eingaben nicht zu protokollieren:
export HISTCONTROL=ignoredups
Um alles zu protokollieren:
export HISTCONTROL=""